Mietschulden eintreiben


Mietschulden im Mahnverfahren effektiv eintreiben

Oftmals ist ein Vermieter kein Kaufmann und mit den Fallstricken des Forderungsmanagements nicht vertraut. Aus verschiedenen Gründen, oftmals um das Verhältnis zum Mieter nicht ganz zu zerstören, oder aber auch aus Zeitgründen oder Unkenntnis der Rechtslage, lassen sich Vermieter Zeit um Ihre Forderung einzutreiben. Hier ist darauf zu achten, dass keine Verjährung der Forderung eintritt.


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Dies wäre der Fall, wenn der Vermieter sich mehr als drei Jahre nach Ablauf des Jahres in dem die Forderung anfällt, Zeit lässt, diese geltend zu machen. Die Verjährungsfrist beträgt in der Regel drei Jahre. Ein Beispiel: Wenn die Mietzahlung für den März 2015 ausbleibt, muss bis zum 31.12.2018 die Forderung geltend gemacht werden.

Gibt es trotz aller gütlichen Versuche kein Einlenken des Mieters, gibt es für den Vermieter drei Möglichkeiten des Forderungsmanagements. Das in diesem Stadium sinnvollste und kostengünstigste, ist das Einschalten eines Inkassobüros. Die Kosten dafür trägt der Schuldner und oft regt bereits das erste Schreiben eines professionellen Inkassobüros den Schuldner zur Bezahlung an. Es gibt Inkassounternehmen, die in solchen Fällen mehr als 50 Prozent der Schuldner zum Bezahlen oder einer anderweitigen Zahlungsvereinbarung veranlassen können. Viele Inkassounternehmen arbeiten dergestalt, dass für den Gläubiger keine oder nur geringe Kosten anfallen, falls die Forderung uneinbringlich ist. Schon aus diesen Gründen sollte diese Variante die erste Wahl sein. Die zweite Möglichkeit wäre einen Rechtsanwalt zu konsultieren und diesen mit dem Mahnverfahren zu betrauen. Dies ist sicherlich auch effektiv, allerdings wird der Anwalt au8f jeden Fall eine Kostennote präsentieren, egal ob seine Bemühungen erfolgreich waren oder nicht. Als dritte Möglichkeit bleibt dem Gläubiger der Gang zum Gericht. Allerdings fallen auch hier Kosten an und solch ein Rechtsstreit im gerichtlichen Mahnverfahren ist durchaus zeitaufwändig und man weiß im Voraus nicht ob es von Erfolg gekrönt ist. Wenn in der Regel beim Gläubiger keine juristische Vorbildung vorauszusetzen ist, sollte einer der beiden anderen Wege beschritten werden. Das Inkassobüro hat außerdem noch die Möglichkeit, für eine geringe Gebühr, die Bonität des Schuldner zu prüfen, denn es macht je nach Höhe der Forderung keinen Sinn, einen gebührenfinanzierten vollstreckbaren Titel zu erwirken, wenn eine Vollstreckung in absehbarer Zeit unmöglich erscheint.

Ebenfalls ist oft davon auszugehen, dass ein zahlungsunwilliger Mieter gegen den erlassenen Mahnbescheid oder spätestens den dann folgenden Vollstreckungsbescheid Einspruch erhebt und dann dadurch ein streitiges Gerichtsverfahren erforderlich wird. Die dafür anfallenden Gerichtsgebühren müssen ebenfalls im Voraus entrichtet werden.


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Unter diesen Gesichtspunkten erscheint uns die beste Lösung, ein kompetentes Inkassobüro mit dem Forderungseinzug zu betrauen, das durch Kontakt mit dem Schuldner am besten einschätzen kann wie dieser auf den Forderungseinzug reagiert.